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Preservation and Re-Use of Digital Archaeological Research Data with Open Archival Information Systems

Gemeinsame Sektion vom Archaeology Data Service (UK), Data Archiving and Networked Services (NL), Landesamt für Archäologie Sachsen und IANUS bei der
21. Konferenz "Cultural Heritage and New Technologies" in Wien, 16.–18. November 2016


Session-Eröffnung Dr. Reiner Göldner, CHNT 2016 – © IANUS | Maurice Heinrich (Photograph)

Motivation

Studien zu vergangenen menschlichen Aktivitäten schaffen Ergebnisse mit dem Potenzial, die Zukunft zu gestalten. Daher müssen archäologische Forschungsdaten für künftige Generationen von Wissenschaftlern erhalten bleiben. Nur wenn digitale Daten kuratiert, angemessen bewahrt und an ein breiteres Publikum verteilt werden, können sie für neue Forschungen oder neue Zwecke wiederverwendet werden.
Archäologische Daten werden im erhöhten Maße digital erstellt. Sie bieten wesentlich mehr Möglichkeiten und mehr Funktionalitäten als ihr analoge Pendent. Langzeitarchivierung ist mehr als das Speichern von Daten auf einem Datenträger. Einige bekannte Erfahrungen mit Datenverlusten führten zur Entwicklung des "Open Archival Information System" (OAIS), das inzwischen ein anerkanntes Referenzmodell und ISO-Standard für die Struktur und den Betrieb digitaler Archive ist. Heute stellt OAIS ein wichtiges Mittel dar, um digitale archäologische Forschungsdaten dauerhaft zu bewahren und zukünftigen Generationen mit Erfolg zugänglich zu machen.

Beschreibung der Sektion

Im Rahmen der 2016 zum 21. Mal in Wien stattfindenden Konferenz Cultural Heritage and New Technologies (CHNT 21) veranstaltete IANUS vom 16.–18. November in Zusammenarbeit mit dem niederländischen E-depot voor Nederlandse archeologie am Data Archiving and Networked Services (edna/DANS), dem englischen Archaeology Data Service (ADS) sowie dem Landesamt für Archäologie Sachsen die gemeinsame Sektion „Preservation and Re-Use of Digital Archaeological Research Data with Open Archival Information Systems”.

Diese Veranstaltung konzentrierte sich auf die Dienste und Pflichten der bestehenden Repositories und Archive sowie die Umsetzung des OAIS-Modells im Rahmen der täglichen Arbeit der Datenkurierung, -erhaltung und -verbreitung. Die Vorträge befassten sich mit verschiedenen Aspekten wie Daten zu erhalten sind, einschließlich empfohlener Formate und signifikanter Merkmale von Datenformaten, Migrationsstrategien und speziellen technischen Lösungen. Fragen bezüglich welche Daten archiviert werden sollen sowie Anregungen zu den erforderlichen Dokumentationen und Metadaten wurden ebenfalls berücksichtigt.

Leitung der Sektion

Tim EVANS – ADS (UK) | Valentijn GILISSEN – DANS (NL) | Reiner GÖLDNER – Landesamt für Archäologie Sachsen (D) | Felix SCHÄFER – IANUS (D)

Abstracts und Präsentationen

David BIBBY
Regierungspräsidium Stuttgart (D)
ARCHES “Archaeological Resources in Cultural Heritage, a European Standard”
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Reiner GÖLDNER
Landesamt für Archäologie Sachsen (D)
Archiving Archaeological Research Data – Requirements, Objectives and first Experiences
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Tim EVANS, Holly WRIGHT
Archaeology Data Service (UK)
Twenty years of the ADS: lessons and challenges for the future of data curation
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Philipp GERTH, Anne SIEVERLING, Martina TROGNITZ
Deutsches Archäologisches Institut, Projekt IANUS (D)
Data Curation: How and why. A showcase with re-use scenarios
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Valentijn GILISSEN, Hella HOLLANDER
Data Archiving and Networked Services (DANS) (NL)
Archiving the past while keeping up with the times
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Wouter BOASSON, Ronald M. VISSER
RAAP, Boaedificat, Saxion (NL)
SIKB0102: Synchronising excavation data for preservation and re-use
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Edeltraud ASPÖCK, Gerald HIEBEL, Matej DURCO
Austrian Academy of Sciences (Ö) / University of Innsbruck (Ö)
Developing an archive for archaeological data: the ‘A puzzle in 4D’ project
Direktlink Präsentation
 
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