AP 6: Geschaeftsmodell

Ziel und Zweck

Obwohl ein Geschäftsmodell für ein Kompetenzzentrum für altertumswissenschaftliche Forschungsdaten erst in Projektphase 2 (2014 bis 2016) umgesetzt werden soll, können bereits in Projektphase 1 diesbezügliche Vorarbeiten durchgeführt werden, da diese von den Teilergebnissen der Arbeitspakete 1-5 unabhängig sind.

AP 6.1: Rechtsform

Inhalt

Im Rahmen einer 2013 vergebenden Expertise Rechtsform wird geprüft, welche Rechts- und Organisationsformen in einer Kooperation mehrerer Institutionen unterschiedlichster Rechtsform (überwiegend Anstalten des öffentlichen Rechts) möglich sind. Zu klären ist auch, wie die Aspekte Kosten, Haftung, Verantwortung, Leistungsqualität etc. sinnvoll geregelt werden können.
Zu prüfen sind auch Fragen nach gesetzlichen Verpflichtungen zur Langzeitspeicherung von Forschungsdaten und Verantwortlichkeiten für die Betriebssicherheit von Langzeitarchivierungs-Systemen. In diese Expertise einfließen wird eine Bewertung der Geschäftsmodelle bereits bestehender Zentren, wodurch sich wiederum Querbezüge zur Infrastruktur des Forschungsdatenzentrums ergeben.

Aktivitäten und Ergebnisse

Mitwirkende

Verfasser der Expertise

  • Dr. Raimund Körner, Rechtsanwälte Mock, Öffentliches Recht
  • Klaus Mock, Rechtsanwälte Mock

AP 6.2: Rechtliche Rahmenbedingungen

Inhalt

Als nicht minder komplex sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Generierung von Daten zu bewerten. Hier spielen Zugriffsrechte, Verwertungsrechte und urheberrechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Nachnutzung von altertumswissenschaftlichen Forschungsdaten ebenso eine Rolle wie (rechtliche) Grenzen, die durch nationale wie internationale Denkmalschutzbestimmungen gesetzt werden. Im Rahmen einer ersten 2013 vergebenen Expertise Rechtliche Rahmenbedingungen, wird eine Sichtung vorhandener Gesetze vorgenommen, die in der 2. Phase durch ein detailliertes Gutachten ergänzt werden sollte.

Aktivitäten und Ergebnisse

Mitwirkende

Verfasser der Expertise

  • Prof. Dr. Thomas Hoeren, Universität Münster
  • Dr. Paul Klimpel, iRights.law

AP 6.3: Service Level Agreements

Inhalt

Schließlich wird der Themenkomplex der Service Level Agreements zur Regelung von Dienstleistungen untersucht, die durch externe Dienstleister (z.B. Rechenzentren) erbracht werden müssen. Vorschläge hierfür sollten durch den Leiter des IT-Referates des DAI, R. Förtsch als Verantwortlicher der Online-Datenbank ARACHNE und eine Person aus einem Rechenzentrum ausgearbeitet werden.

 
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