AP 5: Langzeitarchivierung

Ziel und Zweck

Die Langzeitarchivierung, die sich als kardinales und komplexes Problem bei der Beschreibung der Ausgangsszenarien durch die DFG-Arbeitsgruppe erwiesen hatte, steht im Mittelpunkt des 5. Arbeitspaketes.

AP 5.1: Organisation, Konzept, Struktur

Inhalt

Es behandelt Fragen der Organisation von Langzeitarchivierung bei dezentralen Datenlieferanten sowie Nutzern, deren Einbindung in den Prozess der Datengenerierung, Fragen der Auswahl und Strukturierung von Daten vor der Übergabe an ein Archiv und innerhalb eines Archivs, technische und inhaltliche Validierungen, die Dokumentation zu bzw. Metadaten über Forschungsdaten sowie Fragen nach Zugang, Nachnutzung, Verfügbarkeit, Adressierbarkeit der archivierten Daten und schließlich die Dokumentenhistorie (Data-Life-Cycle). In den letzten Jahren haben sich mehrere Projekte mit diesen Fragen befasst, die hinsichtlich ihrer Relevanz für altertumswissenschaftliche Forschungsdaten evaluiert werden müssen:

Zu den wenigen bereits in einer Fachcommunity, den Geowissenschaften, etablierten Forschungsdatenarchiven gehört Pangaea. Vorgesehen sind zu Erarbeitung dieses Pakets halbjährliche Treffen der DFG-Arbeitsgruppe sowie Testbeds, mit denen Erfahrungen mit zentralisierten und verteilten Lösungen gesammelt werden können.

Aktivitäten und Ergebnisse

Mitwirkende

AP 5.2: Technische Aspekte der Langzeitarchivierung

Inhalt

Ein zweites Arbeitspaket (AP 5.2.) beinhaltet die Evaluierung der technischen Komponenten von Langzeitarchivierungskonzepten auf ihre Nutzbarkeit hin für eine kooperativ verteilte Umsetzung. Wesentlich wird die Ermittlung anfallender Datenvolumina sein, um Anforderungen an Speicherkapazitäten, Rechenleistungen, Sicherheit und Software sowie Kosten zu präzisieren. Es wird ein Konzept zur Implementierung erstellt, das die weltweit akzeptierten Standards und die Erkenntnisse der genannten Anwendungsprojekte unter Berücksichtigung der in der Praxis bereits teilweise stattfindenden Datenarchivierung zusammenführt. Nur so können die bisherigen Erfahrungen zur archäologischen Datenarchivierung mit dem allgemeinen Erkenntnisstand der Forschung fachspezifisch in einer Weise zusammengebracht werden, die im nächsten Schritt auch konkret umsetzbar ist.

Aktivitäten und Ergebnisse

  • Qualitätsicherung IANUS-Betriebskonzept durch externe Berater

Mitwirkende

 
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