AP 3: Community-Building

Ziel und Zweck

AP 3.1: Institutionelle Ebene &
AP 3.2: Fach-individuelle Ebene

Ein entscheidender Aspekt nach dem Ende des 1. Projektjahres wird eine über die DFG-Arbeitsgruppe hinausgehende Bedarfserhebung zu Fragen der langfristigen Sicherung und Interoperabilität sein. Der Begriff Community ist einerseits in institutioneller Hinsicht zu verstehen und spiegelt sich bereits jetzt in den Institutionen, die in der DFG-Arbeitsgruppe vertreten sind, in zumindest exemplarischer Hinsicht wider. Umgekehrt repräsentiert die DFG-Arbeitsgruppe natürlich nicht die Fach-Community in ihrer ganzen Breite. Nur das DAI verfügt über eine zentralisierte Struktur, die Universitäten, Akademien, Landesdenkmalämter und Museen sind in der DFG-Arbeitsgruppe jedoch eher pars pro toto vertreten. Insofern wird mit der Umfrage gezielt die individuelle Nutzerebene bzw. die breite Basis der Fach-Community angesprochen. In beiden Paketen (AP 3.1: institutionelle Ebene; AP 3.2: fach-individuelle Ebene) sind inhaltliche Schwerpunkte, die Interessenlage hinsichtlich gemeinsamer, interoperabler Daten sowie Möglichkeiten und Grenzen, Daten zur Verfügung zu stellen, auszuloten.
In beide Arbeitspakete sollte, um einen größeren Kreis von Institutionen und Fächern in die Planungen und Überlegungen mit einzubeziehen, der Deutsche Verband für Archäologie, der sich zunehmend zu einer Gesamtvertretung der deutschen Archäologie entwickelt, aktiv eingebunden werden. Als Auftakt für das gesamte Arbeitspaket bietet sich eine von der DFG-Arbeitsgruppe und dem DVA organisierte Sektion bei dem alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Archäologiekongress an, die – gefolgt von zwei weiteren Workshops – die Grundlage für die Klärung von Fragen zum Bedarf, zu spezifischen Bedürfnissen und Erwartungen, aber auch zu Grenzen der Verfügbarmachung und Offenlegung von Daten ebenso thematisieren wie auch eine breite Diskussion zu Richtlinien für die Generierung und Nachnutzung von Daten befördern könnte. Spezifischer, aber nicht minder wesentlich sind Fragen nach alltäglichen Problemen im Kleinen und – damit verbunden – der gezielten Einbindung weiterer institutioneller wie individueller Kompetenzen und Beteiligungen in das Zentrum in inhaltlicher und finanzieller Hinsicht.

Aktivitäten und Ergebnisse

Mitwirkende

 
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