GIS - Übersicht

Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieses Abschnittes den Inhalten des IT-Leitfadens des DAIs von 2011 entsprechen. Eine aktuellere Empfehlung können Sie den Guides to Good Practice des ADS entnehmen: http://guides.archaeologydataservice.ac.uk/g2gp/Gis_Toc

Für die Langzeitarchivierung von GIS-Daten ist derzeit noch kein allgemeingültiger Standard etabliert, weswegen auf die Vorgaben zu den in das GIS importierten Daten (z.B. Luftbilder, Geländemodell etc.) verwiesen wird. Es sollen jedoch möglichst keine programminternen Formate, die nicht von anderen GIS Systemen importiert werden können, genutzt werden. Bevorzugt werden sollen:

  • Vektordaten als Esri Shapefile (shp + shx + dbf)
  • Rasterdaten als Geo-Tiff

Die Haltung von Geodaten sollte vorzugsweise in Geodatenbanken erfolgen. Falls dies nicht möglich ist, müssen die Metadaten ausgefüllt werden. Folgende Informationen sind in der Geodatenbank / den Metadaten bereitzustellen:

  • Datenquelle (z.B. SRTM, Tachymeter)
  • Verarbeitung: Programm, Algorithmus, Parameter (z.B. QGIS , r.shaded.relief, altitude, azimuth etc.)
  • Projektion (WGS 1984, EPSG: 4326)
  • Datenqualität (Auflösung 90m, Ungenauigkeit)
  • Information, was mit den Layern ausgedrückt wird, da es nicht immer aus dem Dateinamen hervorgeht (z.B. Höhenmodell)

Letzte Änderung: 17. Juli 2017